Jan – Mein Ausbildungsbeginn und die ersten Wochen

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Ausbildungsbeginn – Hallo, mein Name ist Jan Thomsen.

Warum nur habe ich mich dazu entschlossen eine Ausbildung zum Steuerfachangestellten anzutreten?……

Diese Frage ist ganz einfach zu beantworten! Weil es mir unheimlich viel Spaß macht und der Beruf wie für mich zugeschnitten ist!

Aber fangen wir am Anfang an, dann erklärt sich die Situation.

Zu meiner Geschichte…

Ausbildungsbeginn

Jan Thomsen

Ich bin 31 Jahr alt (Stand 2013) und mich hat das Fieber noch mal gepackt und ich suchte eine neue Herausforderung in meinem Berufsleben.
Nach meiner Schulzeit habe ich den Beruf des Offsetdruckers erlernt und einige Jahre in dem Beruf gearbeitet. Nebenberuflich habe ich mich selbständig gemacht und einen Warenvertrieb geleitet und organisiert.

Der Gedanke, eine neue weitere Ausbildung zu machen, entstand durch mein immer größer werdendes Interesse an der Thematik. Aufgrund meiner Selbständigkeit musste ich mich zwangsläufig  mehr und öfter mit Steuern beschäftigen und ich habe Gefallen daran gefunden.

Glücklicherweise hatte ich einen Steuerberater, der mich in meinem Gedanken bestärkte und mir die Türen öffnete für eine neue Chance.
Ich habe eine Bewerbung geschrieben und wurde zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen.
Das Vorstellungsgespräch mit zwei von meinen 4 Chefs war überraschend locker und sehr freundlich.
Ein Probearbeiten über drei Tage gab mir und meinen Chefs den letzten Impuls und ich bekam die Zusage für die Ausbildung.

Hurra !

Der Ausbildungsbeginn…

Der erste Arbeitstag war natürlich spannend. Unsere Kanzlei öffnet ihre Tore ab 7:00 Uhr und ich stand eine gute halbe Stunde vorher schon fertig im Anzug vor der Tür.

Ich wurde sehr herzlich und überaus freundlich von meinen neuen Kollegen und Chefs empfangen.
Ein geschmückter Schreibtisch, eine gefüllte Schultüte und das erste Grundausstattungspaket für den fleißigen Steuerazubi (Stifte, Lineal, Rechner, Tacker, Locher ect….) stand bereit. Das war schon nett!

Ich wurde durch die Kanzlei geführt, den Mitarbeitern vorgestellt; die täglichen bzw. regelmäßigen Pflichten wurden mir erklärt und vorgeführt. Bei uns in der Kanzlei haben die Azubis einmal in der Woche einen besonderen Dienst. (Bei uns heißt das „MVD- Dienst“ / MVD = Mädchen vom Dienst) Der MVD ist Ansprechpartner für Arbeiten wie kopieren, Akten aus dem Archiv holen, Botengänge, das erste Bearbeiten von Bescheiden ( Post ) oder das Sortieren von Ordnern oder die Ablage von Dokumenten.

Wenn ich keinen MVD Dienst habe, kümmere ich mich um Fibus ( Finanzbuchhaltungen ) für Mandanten. Ich erstelle und berechne Löhne oder fertige Aufstellungen an, die benötigt werden für  z.B. Vorsteuererstattungen aus anderen Ländern. Unsere Kanzlei ist spezialisiert auf grenzüberschreitende (Dänemark) Mandate. Ich lerne und erarbeite die Vor- und Nachteile, wenn ausländische Firmen sich in Deutschland niederlassen wollen oder wenn Arbeitnehmer aus Dänemark in Deutschland arbeiten oder umgekehrt. Die regelmäßigen Meldungen wie z.B. die Umsatzsteuervoranmeldung oder die Lohnsteueranmeldung an das Finanzamt gehören auch zu meinen Aufgaben. Gerade die grenzüberschreitenden Fälle finde ich sehr spannend und sie machen mir richtig Spaß.[sam id=”3″ codes=”true”]

Lernen und Schule…

Wir sind insgesamt 6 Steuerazubis und haben richtig Glück gehabt mit unserer Steuerkanzlei.

Regelmäßig bekommen wir in der Kanzlei Schulungen ( Bei uns heißt das Azubi-Runden ) zu bestimmten Themen, die vielleicht gerade in der Schule bearbeitet werden oder aktuelle Fälle aus dem Alltag.

Die Azubi- Runden sind auch ein gutes Instrument, um vor Klausuren die ein oder andere noch offene Frage zu klären.

In der Berufsschule bin ich natürlich eher ein alter Hase zwischen den im Durchschnitt 19 Jahre alten Mitschülern. Aber das ist nicht unbedingt ein Nachteil, sondern für mich recht erfrischend.

Wie soll es weiter gehen?

Nun stehe ich erst am Anfang der Ausbildung und habe noch alles vor mir. Jedoch bin ich voller Vorfreude und gespannt auf die Dinge, die da noch kommen. Bis jetzt kann ich mit ruhigem Gewissen sagen, es war die richtige Entscheidung, und kann den Beruf und die Ausbildung nur empfehlen.

Die hohe Nachfrage nach gut ausgebildeten Fachkräften und den sehr attraktiven Aufstiegsperspektiven nach der Ausbildung lassen mich sehr positiv in die Zukunft blicken.

Jan Thomsen

 

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