Lebenslauf richtig schreiben – Was du alles beachten solltest

Lebenslauf
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Der Lebenslauf ist das Herzstück deiner Bewerbung.
 Der Lebenslauf dient dazu deinem potenziellen Arbeitgeber einen Überblick zu verschaffen welche Erfahrungen, Kenntnisse und Eigenschaften du hast. Mit diesen kleinen Tipps kannst du deinen Lebenslauf richtig schreiben und jeden Arbeitgeber überzeugen.

Lebenslauf richtig schreiben

Der Lebenslauf umfasst verschiedene Abschnitte, die du auf jeden Fall aufführen solltest. Was du zu diesen Punkten schreiben solltest, schauen wir uns im Folgenden noch genauer an.

  • Name und Kontaktdaten
  • Ausbildung
  • Berufserfahrung und Praktika
  • Preise und Stipendien
  • außerschulisches Engagement
  • EDV-Kenntnisse
  • Fremdsprachen
  • Interessen

Name und Kontaktdaten

Hier schreibst du deinen Namen, deine Email-Adresse, deine Telefonnummer, deine Anschrift und deinen Geburtstag mit Geburtsort.

Mehr gehört hier nicht hin, da es Platz- und Zeitverschwendung ist.

Ausbildung

Hier schreibst du deine schulische Laufbahn mit deinen Leistungsfächern rein. Deine Grundschule brauchst du hier nicht erwähnen, da sie für deine Ausbildung oder deinen Beruf irrelevant ist.

Des Weiteren schreibst du in dieser Kategorie auch, ob du schon vorher eine Ausbildung absolviert hast und was für ein Abschluss du gemacht hast.

Berufserfahrung und Praktika

Unter diesem Punkt beschreibst du deine bisherigen Jobs und eventuelle Praktika.

Du nennst dabei immer das Unternehmen, den Zeitraum, deine Position und eine Zusammenfassung deiner wichtigsten Aufgaben.

Preise und Stipendien

Falls du zu den Glücklichen gehörst, die ein Stipendium oder einen schulischen oder sonstigen Preis erringen konnten, gehört es schon eigentlich zu deiner Pflicht diese zu nennen.

Denn diese heben dich von deinen Mitbewerbern ab!

Außerschulisches Engagement

Hier ist es interessant zu lesen, ob du dich in einem Verein engagierst oder vielleicht sogar eine ehrenamtliche Tätigkeit übernommen hast. Auch hierüber hast du wieder die Möglichkeit dich von deinen Mitbewerbern abzuheben.

EDV-Kenntnisse

Unter diesem Punkt beschreibst du deine Computerkenntnisse.

Wie z. B. „gute/sehr gute MS Office Kenntnisse“ oder auch spezifische Programmierkenntnisse, wie z.B. Joomla, Java oder auch HTML.

Natürlich solltest du hier auch angeben, wenn du schon Erfahrungen mit einer bestimmten Branchensoftware wie DATEV, SAP, Lexware oder Agenda gemacht hast.

Fremdsprachen

Fremdsprachen sind ein wichtiger Pluspunkt bei der Bewerbung, also nicht vergessen und bitte auch ehrlich sein.

Es kann sehr peinlich werden, wenn du im Kanzleialltag wegen deiner “guten Französischkenntnissen” einen Mandanten aus Paris betreuen sollst, du aber keinen vernünftigen Satz herausbringen kannst.

Interessen

Das ist ein allgemeiner Punkt, damit dich dein Gegenüber besser einschätzen kann. Bitte gibt aber nicht direkt „Party machen“, „Chillen“ oder „Shopping“ an.

Das wirft ein wirklich schlechtes Bild auf dich.

Der Lebenslauf ist deine Eintrittskarte zum Vorstellungsgespräch. Hierüber hast du die Möglichkeit deinem potenziellen Arbeitgeber zu zeigen, dass du ein toller Kandidat bist und er dich gerne kennen lernen möchte. Halte es so knapp wie möglich, aber zeige alle die Punkte auf, die dich einzigartig machen.

Abschließend solltest du deinen Lebenslauf von mindestens 2 Personen, die dich kennen und denen du vertraust, gegenlesen lassen. Wie z. B. von deinen Eltern oder besten Freunden, damit du sicher gehen kannst, dass du zum einen keinen Rechtschreibfehler gemacht hast und zum anderen nicht übertrieben oder untertrieben hast.

 

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Wie baust du deinen Lebenslauf auf?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten einen Lebenslauf zu erstellen. Es hängt immer ein wenig von der Branche und auch dem Arbeitgeber ab. Aber es gibt eine ganz klassische Variante mit der du nichts falsch machen kannst. Hierzu haben wir dir ein tolles Beispiel erstellt, an dem du dich orientieren kannst.

Die 3 Arten von Lebensläufen

Lebenslauf ist nicht gleich Lebenslauf.

Damit du deinen Lebenslauf richtig schreiben kannst, solltest du die Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Arten kennen, damit du sie nicht vermischst.

In Deutschland sind 3 Arten von Lebensläufen gängig.

  1. tabellarischer Lebenslauf
  2. funktionaler Lebenslauf
  3. ausführlicher Lebenslauf

Im Folgenden werden wir alle 3 Arten des Lebenslaufes genauer anschauen.

Kurz vorab: Was ist die Gemeinsamkeit dieser 3 Arten von Lebensläufen?

Sie informieren das Unternehmen bzw. deinen potentiellen Arbeitgeber über deinen Werdegang und dich als Person.

Deswegen ist es umso wichtiger, dass du dir Zeit nimmst und vielleicht auch in Erfahrung bringst, welche Art von Lebenslauf vom Unternehmen gewünscht ist. Es gibt Unternehmen, die bevorzugen eine bestimmte Art oder setzen eine bestimmte Art für deine Bewerbung voraus.

Tabellarischer Lebenslauf

Den tabellarischen Lebenslauf empfehle ich dir am ehesten, da er einfach am weitesten verbreitet ist.

Deswegen findest du hier einen Musterlebenslauf, den du gerne als Hilfestellung verwenden kannst, wenn du deinen Lebenslauf richtig schreiben möchtest: Musterlebenslauf

Er gliedert sich in Untergruppen, die sich auf deinen schulischen, persönlichen und beruflichen Werdegang beziehen.

Funktionaler Lebenslauf

Der funktionale Lebenslauf orientiert sich nicht an der zeitlichen Abfolge, sondern konzentriert sich auf inhaltliche Aspekte.

Der funktionale Lebenslauf eignet sich daher eher, wenn du seit längerem auf Arbeitssuche bist, quereinsteigen möchtest oder Angst hast, dass sich deine häufigen Jobwechsel negativ auf deine Bewerbung auswirken könnten.

Er gliedert sich nicht in die üblichen Untergruppen, sondern fasst viele Informationen zusammen. Als Beispiel werden Praktika, Nebentätigkeiten und berufliche Tätigkeiten unter dem Gliederungspunkt „praktische Erfahrungen“ zusammengefasst.

Leider lässt sich dadurch die zeitliche Abfolge deiner Tätigkeiten schwer nachvollziehen was den Arbeitgeber möglicherweise abschreckt.

Ein Beispiel findest du auf der Seite ausbildungspark.com.

Ausführlicher Lebenslauf

Der ausführliche Lebenslauf ist wie der Name schon sagt ein Fließtext, der unter Umständen auch handschriftlich ausformuliert ist.

Diese Art des Lebenslaufes wird häufiger in künstlerischen Berufen gefordert.

Bei dieser Form des Lebenslaufes musst du verstärkt auf Grammatik, Satzbau und Redegewandtheit achten.

Lebenslauf – CV – Resume

Mit dem Lebenslauf bewirbst du dich in deutschsprachigen Ländern.

Möchtest du dich jedoch in z.B. englischsprachigen Ländern bewerben, solltest du die landestypischen Lebenslaufarten benutzen.

Wenn du im englischsprachigen Ausland deinen Lebenslauf richtig schreiben möchtest, gibt es 2 wesentliche Arten von Lebensläufen:

Während man sich in Großbritannien mit einem CV (Curriculum Vitae) bewirbt, bewirbt man sich in den USA mit einem Resume.

Im englischsprachigen Ausland bewirbt man sich übrigens nicht mit einem Foto, außer es ist ausdrücklich vom Unternehmen gewünscht.

Curriculum Vitae

Der Curriculum Vitae, kurz CV genannt, sollte zwischen 1 und 2 Seiten lang sein und die folgenden Untergruppen beinhalten:

Persönliche Informationen/ Personal Information:

  • Name
  • Adresse
  • Telefonnummer
  • Email-Adresse
  • Geburtsdatum und –ort
  • Geschlecht
  • Staatsangehörigkeit
  • Ausbildung/ Education
  • höchster Schulabschluss (Schule, Ort, Note)

Ausbildung

  • evtl. Fortbildungen mit Abschluss
  • Zusatzqualifikationen

Praxiserfahrung/ Work Experience

  • Praktika und Berufserfahrung (aktuellste nach oben und dann in chronologischer Reihenfolge) mit Zeitraum, Ort, Tätigkeiten und ggf. Referenzperson

Sonstige Qualifikationen/ Additional Skills

  • EDV
  • Fremdsprachenkenntnisse (mit Zeugnis oder Zertifikat)

Hobby/ Interests

Ort, Datum und Unterschrift

Resume

Das Resume ist wie der Curriculum Vitae aufgebaut, jedoch beschränkt es sich nur auf eine DIN-A-4 Seite.

Er fungiert als eine Art Steckbrief und umfasst nur das Wesentliche, dass für die jeweilige Position als relevant angesehen wird.

Die 7 No-Go’s des Lebenslaufs

  1. schlechte Formatierung wodurch der Lebenslauf unübersichtlich wird
  2. zu ausführliche Lebensläufe – halte es möglichst kurz und knapp
  3. unvorteilhaftes Bewerbungsbild
  4. wichtige Fakten vergessen
  5. Unterschrift vergessen
  6. Lügen
  7. Details zum Arbeitgeber sind falsch aufgrund von Copy & Paste Fehlern
  8. unpassendes Design – Du passt dein Lebenslaufdesign an die Branche an

Und jetzt gehts los – du hast das Wissen um einer Lebenslauf zu erstellen bei dem der Arbeitgeber gar nicht anders kann als dich zum Vorstellungsgespräch einzuladen!

Hast du noch Fragen zum Thema Lebenslauf oder hast du Tipps, wie man seinen Lebenslauf richtig schreiben kann? Dann schreib doch einen Kommentar oder besuche uns in unserem Forum.

Bist du auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber? Dann können wir dir vielleicht helfen, wenn du dich – ganz unverbindlich – in unseren Bewerber Fragebogen einträgst.

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