Weiterbildung zum Personalreferent

Weiterbildung zum Personalreferent
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Die Weiterbildung zum Personalreferent – eine mögliche Option für dich?

Wie viele von Euch, habe auch ich mich nach der erfolgreichen Ausbildung gefragt, wie es weitergehen soll.

Die Arbeit in einem Steuerbüro kam für mich nicht in Frage, denn so gut wie in meiner Ausbildungskanzlei, werde ich es wohl woanders niemals haben. Der Steuerfachangestellte ist eine sehr gute Ausgangsposition, denn Buchhaltung ist in jedem Betrieb ein Thema.

Ich wollte mich aber auch noch weiterentwickeln und suchte nach einer Bindemöglichkeit, zwischen meiner Ausbildung und der freien Wirtschaft.

Du hast Interesse in einem großen Unternehmen zu arbeiten? Dann ist dieser Artikel vielleicht interessant für dich: Karriere in der “freien Wirtschaft” – der richtige Weg?

Folgende Anforderungen waren mir wichtig:

  1. Möglichst kurze Weiterbildungszeit
  2. Die Ausbildung sollte ein breites Spektrum an Betrieben ansprechen
  3. Das Einstiegsgehalt sollte sich um mindestens 300 Euro erhöhen

Das Ergebnis war die Weiterbildung zum Personalreferent

Diese Ausbildung deckte alles ab, sie dauert nur 6 Monate und Personal spielt in jedem Betrieb eine große Rolle. Das Einstiegsgehalt ist natürlich immer ein bisschen von jedem selbst abhängig, aber mit der Kombination Steuerfachangestellter und Personalreferent, liegt es bei uns in Oldenburg immerhin bei gut 2100 Euro brutto.

Die Erstausbildung wird dir bei der Weiterbildung zum Personalreferent recht hilfreich sein. Es gibt viele Gebiete, die du bereits kennen wirst, denn schließlich sind dir Begriffe wie Lohn, Arbeitsrecht und Rechnungswesen schon bekannt.

Die ersten beiden Themengebiete werden in der Weiterbildung zum Personalreferent noch weiter vertieft. Dazu kommen Fächer wie Kommunikation und „Arbeitszeugnislehre“ das ist ein Begriff, den ich mir selbst ausgedacht habe :-).

Du wirst lernen, wie du aus der Vielzahl von Bewerbern den Richtigen auswählst. In Großbetrieben sind Personalbüros eigentlich ein Standard, aber auch In vielen Kleinbetrieben, wird der Personal-referent immer gefragter.

Viele Chefs legen Wert auf eine gute Bewerberauswahl und wollen sich nicht nur auf Intuition verlassen und genau hier kommt der Zukunftsberuf Personalreferent zum Einsatz.

Das Lesen von Arbeitszeugnissen ist eine eigene Kunst für sich und hier gibt es wirklich viel zu beachten, denn immerhin gibt der Gesetzgeber vor, dass ein Arbeitszeugnis „wohlwollend“ formuliert werden muss. Es ist also deine Aufgabe, aus einem Satz wie…

…“ Wir bedanken uns für die gute Mitarbeit bei Herrn xy und wünschen ihn für die Zukunft viel Gesundheit und Glück.“

…herauszulesen, dass der Mitarbeiter ständig krank war. Du solltest ein sehr gutes Kommunikationsverhalten und ein souveränes Auftreten mitbringen, um in diesem Beruf erfolgreich bestehen zu können.

Mir selber macht die Weiterbildung zum Personalreferent wirklich Spaß und ich kann die Weiterbildung empfehlen, wenn es schnell gehen soll und du dich nicht viele Semester durch irgendein Studium boxen wollt.

Der Stellenmarkt sieht sehr gut aus und du solltest kein Problem haben, eine Stelle zu finden.

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Deine Aufgaben

In vielen Betrieben gehört nicht nur die Einstellung des Bewerbers, zur Aufgabe des Personalreferenten, sondern auch die Betreuung des bestehenden Mitarbeiterstamms. Du bist Ansprechpartner in allen personalrelevanten Fragen, sowohl für die Mitarbeiter, aber auch für Behörden und Ämter.

Das Fertigen von Lohnbescheinigungen für Ämter gehört genauso zu deinen Aufgaben, wie das Erstellen von Lohnabrechnungen für die Mitarbeiter. Sollte es Probleme mit dem Personal geben, ist es deine Aufgabe dieses möglichst schnell zu klären und es kann auch schon mal vorkommen, dass Ihr eine Abmahnung schreiben müsst.

Du solltest mit allen gängigen Office Anwendungen vertraut sein, denn die Arbeit findet zu 90% vor dem PC statt.

Falls du also nach einer möglichst effektiven Weiterbildung suchst, dann dürfte der Personalreferent dein Interesse geweckt haben.

Die Ausbildung kannst du in vielen Städten, an zugelassenen Bildungsträgern absolvieren. Die Kostenübernahme über einen sogenannten Bildungsgutschein ist möglich, hierzu solltet Ihr einen Termin bei Eurem zuständigen Arbeitsamt machen.

Falls Ihr noch Fragen habt, dann schaut Euch doch einfach mal in unserem Forum um.

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