Steuerfachwirt werden – Die beliebtesten Berufsziele in der Steuerberatung

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2 Kommentare

Steuerfachwirt werden – Das große Ziel?

Die meisten Steuer-Neulinge wollen Steuerfachwirt werden. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die auf dieser Seite durchgeführt wurde.

Die Umfrage ist selbstverständlich nicht repräsentativ, bietet aber einen guten Einblick in die Karriereziele des Nachwuchses der Branche. Insgesamt wurden 55 Stimmen abgegeben.

Auch im Forum habe ich die Frage gestellt, wo deine Reise hingeht: Was willst du mal werden?

Die 3 beliebtesten Berufe

In den Top 3 gibt es eigentlich keine großen Überraschungen:

  1. Steuerfachwirt – Mit 32,7% wollen die meisten Teilnehmer Steuerfachwirt werden.
  2. Steuerberater – 27,3% der Teilnehmer greifen nach dem großen Ziel Steuerberater.
  3. Bilanzbuchhalter – Mit 16,4% steht auch der Beruf Bilanzbuchhalter hoch im Kurs.

Was ich sehr bemerkenswert finde, ist die Tatsache, dass die meisten Besucher dieser Seite Auszubildende zur Steuerfachangestellten sind. Dieser Beruf aber offensichtlich nur von wenigen als endgültiges Karriereziel angesehen wird.

Ist der Beruf Steuerfachangestellte unattraktiv?

Als Seite, die sich in erster Linie an Auszubildende zur Steuerfachangestellten richtet, finde ich es sehr bemerkenswert, dass nur 12,7% der Teilnehmer “Steuerfachangestellte” als endgültiges Berufsziel angeben.

Der Beruf scheint für viele nur eine Durchgangsstation zu sein. Ein erster Schritt auf dem Weg zu höheren Zielen.

Der Beruf kann also nicht wirklich als unattraktiv angesehen werden. Aber er ist häufig nur eine Durchgangsstation und kein Ziel.

Einer der ganz großen Vorteile der Ausbildung zur Steuerfachangestellten sind die vielen Weiterbildungsmöglichkeiten, die man anschließend hat.

Weitere Informationen bekommst du auch in unserem Artikel: Weiterbildung für Steuerfachangestellte – Wie weit kann ich nach der Ausbildung kommen?

 

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Große Ziele vs. Verantwortung

Das ganz große Ziel ist der Steuerberater.

Auch die Berufe des Wirtschaftsprüfers und des Anwalts sind sehr angesehen, spielen aber in unserer Umfrage mit 3,6% und 1,8% nur eine sehr untergeordnete Rolle.

Was aber sehr kritisch gesehen wird, ist die Verantwortung, die man als selbständiger Steuerberater zu tragen hat. So sagt René zum Beispiel im Forum:

Wenn, dann möchte ich nur als Angestellter arbeiten. Ich möchte mich auf gar keinen Fall selbständig machen. Auch wenn das für mich dann später möglicherweise weniger Verdienst bedeutet.

Dieses Argument habe ich schon häufig gehört. Der Respekt vor der Verantwortung, die selbständige Steuerberater zu tragen haben, scheint sehr groß zu sein.

Auch deshalb wollen viele junge Menschen Bilanzbuchhalter oder Steuerfachwirt werden. Man ist qualifizierter Mitarbeiter, trägt aber nicht ganz so viel Verantwortung.

Detailliertes Ergebnis

  1. Steuerfachwirt – 18 Stimmen – 32,7%
  2. Steuerberater – 15 Stimmen – 27,3%
  3. Bilanzbuchhalter – 9 Stimmen – 16,4%
  4. Steuerfachangestellter – 7 Stimmen – 12,7%
  5. Wirtschaftsprüfer – 2 Stimmen – 3,6%
  6. Sonstiges – 2 Stimmen – 3,6%
  7. Anwalt – 1 Stimme – 1,8%
  8. keine Ahnung – 1 Stimme – 1,8%

Fazit

Das Ergebnis dieser Umfrage hat meine Vermutung bekräftigt, dass die Themen Fortbildung und Karriere ganz große Themen sind. Deshalb werde ich in Zukunft auch verstärkt mehr Artikel zu diesem Thema veröffentlichen.

Ich hätte erwartet, dass der Beruf Steuerfachangestellter auch als “Endstation” attraktiver ist, aber offensichtlich weiß der Nachwuchs der Branche sehr genau, was er will.

Nur 1,8% der Teilnehmer haben angegeben, dass sie noch nicht wissen, was sie später wollen.

Jetzt bin ich an deinen Plänen interessiert. Schreib mir doch einen Kommentar unter diesen Artikel oder beteilige dich im Forum an der Diskussion zu dem Thema: Was willst du mal werden?

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2 Kommentare
  • #steuerlinks 8. KW | Steuerköpfe

    • Christian
      Feb 16, 2015 08:33 am Reply

      Das ist eine sehr interessante Auswertung. Vielen Dank dafür.
      Meine Idee zum Ergebnis: Nach einer Weiterbildung zum Steuerfachwirt kann man ja zum Beispiel auch als Kanzleivorsteher tätig sein. Hier kann man dann Erfahrungen mit Führungsaufgaben machen und anschließend evtl. doch noch den Steuerberater machen.
      Gruß
      Christian

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